Archive for October, 2003
Friday, October 31st, 2003
Und hier ist die Deutung des Versuchsergebnisses: …
Und hier ist die Deutung des Versuchsergebnisses:
· Bromthymolblau schlägt bei pH 6.0-7.8 von gelb nach blau um. Bei der Hydrolyse der isomeren Brombutane wird die Lauge verbraucht. Dies hat das Umschlagen der blauen Indikatorlösung zur Folge.
· Das Umschlagen des Indikators gestattet, die unterschiedliche Reaktivität der Alkylhalogenide nachzuweisen. In der Reihenfolge 1-Brombutan < 2-Brombutan < tert-Butylbromid steigt die Geschwindigkeit, mit der die C-Br-Bindung heterolytisch gespalten wird. Bei gleichem Nucleophil und identischer nucleofuger Gruppe beeinflußt somit die unterschiedliche Konstitution die Geschwindigkeit der SN-Reaktion.
Als Reaktionsgleichung ergibt sich also:

· Anhand mechanistischer Untersuchungen läßt sich beweisen, dass das primäre Halogenid nach dem SN2-Typ reagiert (2), das tertiäre Halogenid nach dem SN1-Typ (3). Beim sekundären Brombutan hängt der Mechanismus der Hydrolyse sehr stark von den Reaktionsbedingungen ab.

So ich hoffe, jetzt hat es jeder verstanden, bei unserem Auftritt werden wir uns vorbehalten, einen kleinen Test zu schreiben (Man erinnere sich: LOGO, 20 Uhr Einlass, 21 Uhr Beginn, Grindelallee 5 heute abend).
Friday, October 31st, 2003
Eh wir hier jetzt Glaubenskriege führen, die sowie…
Eh wir hier jetzt Glaubenskriege führen, die sowieso nur theoretischer Natur sind, sollten wir dem geneigten Leser unserer Homepage vielleicht einmal Gelegenheit geben, den Reaktionsmechanismus einmal in Praxis durchzugehen. Dazu habe ich einfach mal einen Versuchsaufbau vorbereitet:
benötigte Chemikalien:
1-Brombutan (d = 1.2785)
2-Brombutan (d = 1.2585)
2-Brom-2-methylpropan (d = 1.2209)
80-proz. Ethanol
0.2-proz. Lösung von Bromthymolblau in 80-proz. EtOH
0.1 N NaOH
Reagenslösung: 50 mL 80-proz. Ethanol + 1 mL 0.2-proz. Lösung von Bromthymolblau in 80 proz. Ethanol + 0.4 mL 0.1 N NaOH
Liegen die Butylbromide nicht vollkommen farblos vor, so müssen sie destilliert werden (1-Brombutan, Sdp. 101.6°C; 2-Brombutan, Sdp. 91.2°C; 2-Brom-2-methylpropan, Sdp. 73.3°C). Die Butylbromide sind in braunen Schliffläschchen aufzubewahren.
Achtung: Die isomeren Butylbromide schaden der Gesundheit, sofern sie eingeatmet oder verschluckt werden. Sie reizen Haut und Augen.
Versuchsdurchführung:
Das Küvettenwasser hat eine Temperatur von 60°C. In drei Reagenzgläsern werden je 1 mL der blauen Reagenslösung vorgelegt. Anschließend bringt man mit einer Eppendorf-Pipette jeweils 50ml Alkylhalogenid in R1, R2 und R3 ein, stellt in jedes Reagenzglas eine Pipette und mischt die Lösungen gleichzeitig durch.
Versuchsergebnis:
R1 nach 5 Minuten blaugrün
nach 8 Minuten grün
nach 40 Minuten gelb
R2 nach 60 Sekunden grün
nach 90 Sekunden gelb
R3 sofort gelb
Abb.1
Abb.2
So, liebe Leser, jetzt lassen wir ein bisschen Zeit vergehen und jeder denkt einmal über die Deutung der Versuchsergebnisse nach. Die Auflösung folgt.
Friday, October 31st, 2003
Schön, Herr Gailus, ich bin beinahe einverstanden….
Schön, Herr Gailus, ich bin beinahe einverstanden.
Es mag an meiner etwas simpler strukturierten Wahrnehmung liegen, aber ich möchte doch noch mal einen farbigen Vorschlag zum Thema Energie machen:

Die nicht an der Reaktion beteiligten Kugelwolken -ich habe sie hier transparent gehalten- bitte ich nur sekundär zu beachten.
Friday, October 31st, 2003
Chapeau, Chapeau, Henning! Aber ich denke für den…
Chapeau, Chapeau, Henning!
Aber ich denke für den unkundigen Laien sind auch die Energieniveaus im Reaktionsablauf des bimolekularen Mechanismus´sehr wichtig für das Gesamtverständnis.

Wie man jetzt deutlich sieht, handelt es sich hier um einen Reaktionsschritt, hier wird nicht erst das Lösungsmittel protoniert, der Energiesprung zeigt, dass hier ein Übergangskomplex gebildet wird. Dieser liegt aber nur intermediär vor, ist also nicht stabil.
Friday, October 31st, 2003
…sollte ich Dich, mein lieber Lars, die ganzen J…
…sollte ich Dich, mein lieber Lars, die ganzen Jahre unterschätzt und missverstanden haben?!? Kann es sein, dass wir im Gewirr der allgemeinen Begrenztheit unser beider Interesse für das Geistige nicht offenbaren konnten.
Nun denn, lassen wir diese dunklen Zeiten hinter uns und schreiten sogleich voran im Diskurs über das von Dir so trefflich aufgworfene Thema! Schnell habe ich eine kleine Zeichnung gefertigt um auch dem weniger Bewanderten einen Einblick zu verschaffen:



Friday, October 31st, 2003
AUFTRITT!!!! Um mich mal auf die vorangegangene Me…
AUFTRITT!!!! Um mich mal auf die vorangegangene Meldung zu beziehen: Heute Abend werden wir ein restringiertes Showprogramm (im Vergleich zu BU) aufführen, zu diesem Zwecke haben wir ja schon Eintrittskarten für das LOGO feilgeboten. Beginn 21 Uhr heute und Einlass ist wie immer um 20 Uhr. Und überhaupt weiss ja jeder, dass das negativierte Stickstoffatom das positivierte Kohlenstoffatom nucleophil angreift, um hier einen trigonal-bipyramidalen Übergangskomplex zu bilden (Mechanismus der Nucleophilen Substitution)….
Wednesday, October 29th, 2003
HIRNFORSCHUNG Musiker haben mehr im Kopf Mus…
HIRNFORSCHUNG
Musiker haben mehr im Kopf
Musiker, egal ob Amateure oder Profis, haben buchstäblich mehr im Kopf als andere Menschen. Deutsche Forscher fanden heraus, dass regelmäßiges Musizieren die für Sehen, Hören und Körperbewegung verantwortlichen Hirnregionen wachsen lässt.
Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und der Harvard Medical School in Boston (USA) haben die Köpfe von musikalischen Laien, Amateurmusikern und Profis der Szene erforscht. “Wir haben erstmals im gesamten Hirn der Probanden nach Unterschieden gesucht”, sagte der Jenaer Hirnforscher Christian Gaser. “Und wir haben sie gefunden.”
Die Magnetresonanztomografie habe eindeutig erwiesen, dass Musiker “mehr” im Kopf haben als Nichtmusiker. Speziell verfügten sie über mehr graue Substanz in jenen Hirnregionen, die für das Hören, Sehen und die Steuerung von Bewegungen verantwortlich zeichnen. “Kontrolle und Steuerung von Bewegungen sind in der oberen Kopfhälfte angesiedelt”, erklärte Gaser. “Für die Zusammenschaltung von Sehen und Bewegungen ist der so genannte Scheitellappen in der hinteren oberen Kopfhälfte zuständig.” In beiden Arealen verfügten Musiker über einige Prozent mehr Hirnmasse als Nicht-Musiker.
An den aufgezeichneten Bildern lasse sich beispielsweise auch ablesen, dass Instrumentalisten ihre linke Hand deutlich mehr benutzen als Menschen, die kein Instrument spielen. Als Probanden dienten den Forschern Keyboarder und Pianisten im Alter von 18 bis 50 Jahren.
“Unsere Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass stetiges Üben und Musizieren das Hirnwachstum positiv beeinflussen”, sagte Gaser. Offensichtlich reagiere das Hirn ähnlich wie die Muskeln eines Sportlers, die ebenfalls durch Training wachsen. Den wissenschaftlichen Nachweis für diese These wollen Gaser und sein Bostoner Kollege mit einem neuen Projekt erbringen, für das sie drei Gruppen fünf- bis siebenjähriger amerikanischer Schulkinder in den drei Jahre lang begleiten. “Eine der Gruppen nimmt am normalen Musikunterricht in der Schule teil”, so Gaser. “Die zweite erhält eine erweiterte musikalische Ausbildung, und die dritte Gruppe erlernt ein Instrument.”
Die Forscher wollen in regelmäßigen Abständen Schichtaufnahmen von den Köpfen der Kinder machen, um das Hirnwachstum zu dokumentieren. “Damit wollen wir eindeutig klären, ob die Hirnstrukturen von Musikern von Geburt an anders sind und sie deshalb Musiker werden können, oder ob sich Unterschiede in der Gehirnstruktur durch musikalische Übung von Kindesbeinen an entwickeln”, sagte Gaser.
Monday, October 27th, 2003
Schön, dass Du sie gesehen hast; ich denke Du hast…
Schön, dass Du sie gesehen hast; ich denke Du hast sie FOTOGRAFIERT?? Das würde uns doch alle weiterbringen….
Saturday, October 25th, 2003
…wir haben wirklich eine fussballplatz-werbe-ban…
…wir haben wirklich eine fussballplatz-werbe-bande – ich hab’ sie gesehen!!
Friday, October 24th, 2003
AUFTRITT!!!! Heute werden wir ins Vereinshaus gehe…
AUFTRITT!!!! Heute werden wir ins Vereinshaus gehen, unsere 50 Meter hohe Bühne aufbauen und statt Fussball wird heute Blues gespielt. Dassas klaa´ is´!!!!!